Gluten – zunehmende Probleme mit Lebensmitteln?
Gesunde Ernährung ist vielen Menschen wichtig, aber mit natürlichen Lebensmitteln und saisonaler, regionaler Küche alleine ist es oft nicht getan.
Die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus bei einer allergischen Reaktion oder einer Unverträglichkeit auf einen bestimmten Stoff wie das derzeit viel behandelte Thema Gluten sind unterschiedlicher. Beim einen löst Gluten allgemeines Unwohlsein aus, während beim anderen extreme Reaktionen mit Durchfall, Magenschmerzen oder gar Migräne die Folge sind. Viele Verbraucher reagieren nicht ihr ganzes Leben lang auf Gluten in Lebensmitteln.
Gerade dies macht die Einsicht, woher die plötzlich auftretenden Symptome eigentlich kommen, so kompliziert. So manche Lebensmittelunverträglichkeit kommt fast aus dem Nichts und verschwindet vielleicht auf gleichem Wege wieder. Die meisten Menschen aber haben bei einem Problem des eigenen Immunsystems auf Gluten ihr ganzes Leben Beschwerden wie Blähungen. Die Glutenallergie – so die Prognosen von Ernährungsberatern und Medizinern – wird bei den kommenden Generationen wahrscheinlich noch weiter zunehmen.
So genannte Abwehrenzyme sorgen im Normalfall für die Verarbeitung der Stoffe im Körper. Patienten, die Gluten oder andere Bestandteile in Lebensmitteln nicht vertragen, fehlen diese Enzyme, so dass der Organismus die Nahrungsmittel nicht verarbeiten kann. Ist Gluten aber erst einmal als Auslöser gesundheitlicher Probleme erkannt, ist die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten ausreichend, um rasche Linderung der Beschwerden herbeizuführen.
Eine Vielzahl von Lebensmitteln ist heute auch glutenfrei erhältlich, so dass Betroffene im Grunde auf nichts mehr verzichten müssen, wenn sie allergisch auf Gluten sind. Auch Rezepte für glutenfreies Backen im Backofen oder im Brotbackautomat findet man im Internet zuhauf.