Goldschmied: Traditioneller Handwerksberuf

Der Goldschmied war früher ein sehr häufig erwählter  Beruf. In der heutigen Zeit üben ihn nur noch wenige Menschen aus. Es erfordert ein gutes Auge, viel Fingerspitzengefühl und ein gutes Näschen für neue Trends auf dem Schmuckmarkt.

Schade eigentlich, dass dieser alte und schöne Beruf immer mehr in Vergessenheit gerät. Denn es ist ein Handwerksberuf, in dem man sich kreativ voll und ganz entfalten kann. Wo sonst hat man die Möglichkeit, aus einem unscheinbaren Klumpen ein komplexes und wunderschönes Schmuckstück herzustellen und zu verkaufen? Hat man sich einen Namen erarbeitet, wird es einem bestimmt auch nicht langweilig. Dann nämlich kann man sich vor neuen Aufträgen kaum noch retten. Allerdings möchten eben immer weniger junge Menschen in diese Sparte. Es erfordert viel zu viel Genauigkeit und Vorsicht. Ein Fehler und das Werk von Tagen und Wochen ist hinüber. Jedes Gramm zählt, es wurde ja für teures Geld eingekauft. So viele Dinge, an die man während der Arbeit denken muss.

Gold als Schmuck tragen, möchten hingegen viele. Dieser aber stellt sich nicht von selbst her. Da schließt sich also wieder der Kreis. Man braucht den Goldschmied bis in die heutige Zeit. Viele Juweliere haben ihre eigenen Bezugsquellen für Rohlinge aus Gold. Früher hatten sie alle noch einen Goldschmied mit in der Werkstatt sitzen. Schnelles reagieren auf Kundenwünsche war da ein Leichtes. Heute müssen die meisten Schmuckstücke aufwändig eingeschickt werden und man hat eine Wartezeit von bis zu 14 Tagen.

Am Beruf des Goldschmieds wird sich wohl in den nächsten Jahren nicht viel ändern. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum immer weniger diesen spannenden und kreativen Beruf erlernen möchten. Denn Goldschmied ist man nicht, man lernt und entwickelt sich dorthin.


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