Grippe und grippaler Infekt: Worin bestehen die Unterschiede?
Von vielen werden einfache Erkältungskrankheiten bzw. grippale Infekte häufig fälschlicherweise als Grippe bezeichnet. Im Gegensatz zur Erkältung handelt es sich bei der Grippe oder Influenza um eine ernste Erkrankung, die insbesondere für ältere Menschen auch einen gefährlichen Verlauf nehmen kann.
An der Entstehung sowohl des grippalen Infekts als auch der Grippe sind Viren beteiligt. Jedoch rufen nur Influenzaviren eine echte Grippe hervor. Bei Erkältungskrankheiten erfolgt die Ansteckung meist durch Tröpfcheninfektion. Je nach Virusart treten beispielsweise Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, auch Kopf- und Gliederschmerzen und Fieber auf. Normalerweise klingen die Beschwerden innerhalb weniger Tage ab. Allerdings kann der ohnehin schon geschwächte Körper zusätzlich von Bakterien befallen werden, was unter anderem noch zu Mittelohrentzündungen oder zur Angina führen kann.
Leidet der Patient an Grippe, macht sich dies im Allgemeinen durch typische Symptome bemerkbar. So tritt häufig hohes Fieber auf, oft in Verbindung mit teils starken Kopf-, Muskel- oder Gliederschmerzen. Grippeviren sind hoch ansteckend und verbreiten sich schnell im Körper. Besonders riskant ist es, wenn nachfolgende Infektionen durch Bakterien auftreten und beispielsweise eine Bronchitis oder sogar eine Lungenentzündung entstehen. Jeder, dessen Erkältungsbeschwerden nicht innerhalb einiger Tage abklingen, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Gleiches gilt bei hohem Fieber und anderen starken Beschwerden.