Grüner Tee als fernöstliches Heilmittel

Im Gegensatz zum schwarzen Tee werden die Teeblätter bei Grüntee nicht fermentiert. Durch kurzes Erhitzen wird die Fermentation von Grünem Tee verhindert, dadurch bleiben wichtige Wirkstoffe erhalten. Unterschiede bestehen darüber hinaus sowohl bei der Zubereitung als auch bei der Wirkungsweise des Tees und in Bezug auf Geschmack und Inhaltsstoffe.

Grüntee besitzt eine hohe Konzentration an Gerbstoffen. Diese sind dafür verantwortlich, dass der Tee beruhigend auf den Verdauungstrakt wirkt, aber auch bitterer schmeckt als herkömmlicher schwarzer Tee. Besonders in China besitzt das Trinken von Grüntee eine lange Tradition. Die Chinesen schreiben diesem Tee eine Reihe von positiven Wirkungen auf Körper und Psyche zu. So soll Grüner Tee, regelmäßig getrunken, den Geist beleben, für gesteigertes Wohlbefinden sorgen, das Bewusstsein erweitern und die körpereigene Abwehr unterstützen. Neben seinem verdauungsfördernden Effekt soll das Aufgussgetränk auch den Stoffwechsel ankurbeln. Grüntee wirkt nicht nur anregend, sondern gleichzeitig Nerven beruhigend. Im Rahmen der fernöstlichen Heilkunde wird er zudem bei Erkältungsbeschwerden und Kopfschmerzen eingesetzt.

Wichtigster Bestandteil des Tees ist das Koffein. Außerdem enthält er Catechin, das für die gesundheitsfördernden Wirkungen verantwortlich ist. Seine Aminosäuren sorgen für den charakteristischen Geschmack. Weiterhin sind im Grünen Tee noch Vitamine sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Kupfer oder Zink enthalten.


Dieser Fachartikel passt thematisch zu Aufgussgetränk, Catechine, Gesundheitstee, grüner Tee, Grüntee, Heilmittel, Tee.
33 queries in 0,374 seconds
nach oben