Haarausfall bei Pferden

Auch Pferde können von Haarausfall betroffen sein. Bemerkbar macht sich dies durch haarlose Stellen am Körper, die sich teils flächig ausbreiten können. Im Gegensatz zum Fell tritt Haarausfall an Schweif und Mähne eher nicht in Erscheinung. Der Fellausfall kann unter Umständen von anderen Symptomen wie Schuppen, Schwellungen, Entzündungen und vermehrten Juckreiz begleitet werden.

Verantwortlich für Haarausfall bei Pferden sind häufig Stoffwechselstörungen – insbesondere bei alten Pferden, Parasiten- und Pilzbefall, aber auch Fehler bei der Fütterung, Allergien oder gar Vergiftungen. Als äußere Parasiten treten Milben und Haarlinge bei Pferden relativ häufig auf. Vor allem zum Ende des Winters hin macht sich der Haarlingsbefall bemerkbar. Hauptsächlich an Mähne und Schweifansatz finden sich kleine weiße Haarlingsnissen oder ausgewachsene Parasiten. Gegen Ektoparasiten helfen Medikamente oder Waschungen mit speziellen Präparaten. Der behandelnde Tierarzt kann nach Diagnosestellung entsprechende Mittel verordnen.

Weit verbreitet bei bestimmten Pferderassen ist das Sommerekzem. Es wird durch Insektenstiche in der warmen Jahreszeit hervorgerufen und äußert sich durch starken Juckreiz und damit verbunden durch Scheuern an Bäumen, Zäunen oder Stallwänden. Durch intensives Scheuern kann es zum Haarausfall an betroffenen Körperpartien kommen.

Haarlose Stellen rufen mitunter auch Hautpilze hervor, die zudem noch ansteckend sind. Auf jeden Fall sollte bei ungeklärtem Haarausfall immer der Tierarzt hinzugezogen werden, um die richtige Behandlung einzuleiten.


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