Hanfkleidung aus Naturtextilien

Seit geraumer Zeit haben Naturtextilien aus Hanf ihr "Kiffer-Image" abgelegt und werden vor allem in ökologischen Kreisen sehr geschätzt. Beim Anbau dieser Pflanze müssen nur sehr selten Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden, weil sie schneller wachsen als jedes Unkraut und sehr unempfindlich gegenüber Schädlingen sind. Vor allem die steigende Zahl der Hautallergiker greift gerne auf diese Naturtextilien zurück. Außerdem sind Naturtextilien und Naturkleidung aus Hanf sehr stabil, denn die Fasern dieser Pflanze sind auch bei Nässe dreimal so reissfest wie Baumwolle. Dabei waren diese Fasern auch die Grundlage, der heute berühmtesten Hose, der Jeans, die von Levi-Strauss in San Fransisco als Arbeitskleidung für die Goldgräber entwickelt wurden.

Bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts gehörten Naturtextilien aus Hanf genauso zum Alltag wie Textilien aus Leinen. Dabei wurden sie keineswegs nur für die grobe Herstellung von Seilen und Säcken verwendet. Sie wurden seit alters her, als Wäsche, für Menschen mit empfindlicher Haut empfohlen. Das wird auch durch aktuellere medizinische Untersuchungen bestätigt. Im Gegensatz zu Kunstfasern stehen einem in Naturtextilien aus Hanf, nicht die „Haare zu Berge“, weil die mikroelektrische Spannung der menschlichen Haut sehr ähnlich ist.

Naturtextilien aus Hanffasern haben Lufteinschlüsse, die in der Kleidung für einen relativen Temperaturausgleich sorgen, sodass die Kleidung sich im Sommer kühl und im Winter warm anfühlt. Neben diesen technischen Vorzügen sorgt die aktuelle Naturmode dafür, dass auch modisch orientierte Kunden Gefallen an der Kleidung aus Hanf finden.


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