Hecke pflanzen: den richtigen Pflanzabstand wählen
Viele verschiedene Laub- und Nadelgehölze, wie zum Beispiel Liguster, Koniferen, Kirschlorbeer, sind als Heckenpflanzen gut geeignet. Vor dem Anlegen einer Hecke sollten Gartenliebhaber aber beachten, dass die Pflanzen unterschiedliche Ansprüche an klimatische Bedingungen, Boden- und Lichtverhältnisse stellen. Bei der Auswahl geeigneter Heckenpflanzen müssen also auch diese Faktoren berücksichtigt werden.
Um optimale Voraussetzungen zu schaffen, sind gegebenenfalls Bodenverbesserungsmaßnahmen notwendig. Mit Humuserde bzw. dem Einbringen von Kompost und Mist kann der Boden gut auf die Heckenanpflanzung vorbereitet werden. Je nach Pflanzenart werden entsprechende Pflanzabstände gewählt. Bei Hecken, die eher locker wachsen, reichen ein bis zwei Pflanzen pro Meter aus. Nadelgehölze wie Zypressen sollten in einem Abstand von zwei bis drei Pflanzen pro Meter gepflanzt werden, während bei so genannten strengen Hecken, zum Beispiel bei Liguster, der Pflanzabstand sogar drei bis fünf Stück pro Meter betragen kann. Je höher die Hecke wird, desto weniger Pflanzen werden eingesetzt. Der richtige Abstand der Pflanzen zueinander ist wichtig, damit sich die Hecke später gut schließt. Heckengehölze dürfen aber auch nicht zu eng gepflanzt werden, da sonst aufgrund von Lichtmangel eine Verkahlung nach innen droht.
Mit Hilfe einer Richtschnur werden die einzelnen Pflanzlöcher oder der Pflanzgraben ausgerichtet. Die Heckenpflanzen sollten nur bis zur Ballen- bzw. Wurzeloberkante eingegraben werden. Wichtig ist anschließend ein gründliches Angießen und Einschlämmen. Um gut anwachsen zu können, brauchen die Pflanzen viel Wasser, damit sie nicht eingehen. Sogar im Winter ist gelegentliches Gießen notwendig, natürlich nur, wenn der Boden trocken und frostfrei ist.