Hecken schneiden: was dabei zu beachten ist

Damit Hecken als lebende Zäune attraktive Akzente im Garten setzen und um Ärger mit den Nachbarn zu vermeiden, müssen Heckenpflanzen regelmäßig geschnitten werden. Der richtige Zeitpunkt für den Heckenschnitt ist abhängig vom Pflanzenwachstum, aber auch vom Brutverhalten der Vögel. Naturfreunde werden sicherlich die Bedürfnisse der in ihrer Hecke brütenden Vögel berücksichtigen und einen Zeitpunkt wählen, zu dem die Tiere nicht beeinträchtigt werden. Die verschiedenen Bundesländer haben entsprechende Heckenschnitt-Richtlinien erlassen, die Beachtung finden sollten.

Beim Heckeschneiden können mechanische Heckenscheren, aber auch Elektro-Heckenscheren zum Einsatz kommen. Zwar wird die Arbeit mit den elektrischen Geräten vereinfacht, aber schnell kann bei Unachtsamkeit ein unerwünschtes Loch in der Hecke entstehen. Die manuell betriebene Heckenschere zwingt dagegen zum langsamen und präzisen Arbeiten und wird deshalb vor allem bei der Pflege kleinerer Hecken nach wie vor bevorzugt.

Bewährt hat sich das Spannen einer Schnur bzw. eines Seils, um saubere Resultate zu erzielen. Mit dem Seil wird der Schnittansatz sowohl für die Höhe als auch für die Heckenbreite gekennzeichnet. Kann der obere Bereich der Hecke nicht ohne weiteres erreicht werden, müssen Gärtner eine Trittleiter anstellen. Im Hinblick auf die Arbeitssicherheit ist unbedingt auf einen festen Stand zu achten. Experten empfehlen bei den meisten Hecken einen schrägwandigen Schnitt, den so genannten Trapezschnitt. So wird ein Lichtmangel im unteren Bereich der Hecke und damit auch das unschöne Verkahlen der Äste vermieden.


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