Heilkräuter aus dem Garten für die Hausapotheke
In einem naturnahen Garten dürfen auch Heilkräuter nicht fehlen. Kamille, Johanniskraut, Beinwell, Schafgarbe, Löwenzahn oder Spitzwegerich und Ringelblume – sie alle können an besonderen Stellen im Garten ihren Platz finden und ergänzen die Hausapotheke optimal. Und auch die einheimische Tierwelt freut sich über die wild wachsenden Kräuter. Hummeln, Bienen und andere Insekten, aber auch Vögel schätzen das zusätzliche Nahrungsangebot.
Schon seit Jahrhunderten wissen die Menschen um die Heil bringenden Wirkungen vieler Pflanzen. Insbesondere Heilkräuter werden auch heute noch vielseitig und nutzbringend eingesetzt, weshalb in der Naturheilkunde nicht auf die wertvollen Pflanzen verzichtet werden kann. Heilkräuter können die verschiedensten Beschwerden lindern und sollten in keinem Kräutergarten fehlen.
Beinwell wird beispielsweise eine wundheilende Wirkung zugeschrieben. Er soll sich positiv auf die Regeneration von Gewebe auswirken und wird auch bei Knochenerkrankungen verwendet.
Beifuß hat einen Effekt auf die Verdauung. Nicht umsonst wird das Kraut fettem Enten- oder Gänsebraten beigefügt. Aus Kräutern, zum Beispiel der Kamille, kann man auch ausgezeichnete Gesundheitstees herstellen. Für einen Aufguss werden Blüten, aber auch Rinden, Wurzeln, Früchte oder Blätter von Pflanzen genutzt. Mit Hilfe von Heilkräutern und Kräutermischungen kann man unter anderem Tees mit heilsamer Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt herstellen, es gibt Hustentees oder Blasentees.
Natürlich können Heilkräuter einen Arztbesuch nicht ersetzen, doch – richtig angewendet – sind sie durchaus in der Lage, Krankheiten vorzubeugen und bestimmte Krankheitssymptome zu lindern. Ob Aufgüsse, Inhalationen oder Öle sowie Kräuterumschläge – es ergeben sich die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten.
