Heizkörper: Formen und Design

Unter einem Heizkörper, auch Konvektor oder Radiator genannt, versteht man üblicherweise einen mit Wasser gefüllten Hohlkörper aus Metall, der der Beheizung von Räumen dient. Heizkörper sind neben Heizungsrohren, Ventilen, Thermostaten und Ofen Teil einer Heizungsanlage. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Ausführungen, etwa als Flachheizkörper, Rippenheizkörper, Plattenheizkörper oder speziellen Badheizkörper, der gleichzeitig als Handtuchhalter dient.

In der Regel bestehen Heizkörper aus lackiertem bzw. pulverbeschichtetem Stahlguss oder Aluminium. Die früheren Rippenheizkörper waren meist aus Grauguss und aufgrund ihrer Bauweise sehr schwer. Die Rippenkonstruktion diente der Oberflächenvergrößerung. Zum Leidwesen der Hausfrau betraf das auch die Staubfläche – und schwierig zu streichen waren die alten Heizkörper ebenfalls, trotz speziellem Heizungspinsel mit abgewinkeltem Pinselkopf.

Die heutigen Flachheizkörper sind bei größerer Wärmeoberfläche wesentlich leichter, was durch eine filigranere Bauweise ermöglicht wird. Badheizkörper aus Stahlrohr sind in mehreren Farben erhältlich und nach dem Anbringen sofort einsatzfähig. Wichtig ist, dass die Größe bzw. das Heizvolumen eines Heizkörpers auf die zu beheizende Flache abgestimmt wird. Zu diesem Zweck sind Heizkörper in den unterschiedlichsten Größen erhältlich.

Ein Heizkörper ist in der Nähe des Eingangsventils am wärmsten. Nach unten hin nimmt die Temperatur immer mehr ab, da die Wärme zwischenzeitlich an den Raum abgegeben wurde. Dass ein Heizkörper nicht gleichmäßig warm wird, ist also normal und kein Hinweis auf eine Fehlfunktion.


    Dieser Fachartikel passt thematisch zu Badheizkörper, Flachheizkörper, Heizkörper, Heizungsanlage, Konvektor, Plattenheizkörper, Radiator, Rippenheizkörper.
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