Die Herrenmode im Spiegel der Zeit
Die Herrenbekleidung ist wie die Damenmode und Kindermode dem Wandel der Zeit unterlegen. Während die Herrenmode in der Antike durch weich fallende Togen und Sandalen an den Füßen geprägt war, trug der Mann im Mittelalter zum Beispiel die normannische Tunika oder die Cotte. Im 17. Jahrhundert trugen die Herren Kniehosen, Strümpfe, Hemden mit Spitze, einen knielangen Gehrock, einen Dreispitz und Absatzschuhe. Die Herrenkleidung im Biedermeier änderte sich dahingehend, dass die Hosenbeine lang und schmal wurden, die Jacken und Mäntel waren antailliert, die Herren trugen Zylinder und Hemden mit einem Stehkragen sowie Weste.
Ganz so aufwändig ist die Herrenmode heutzutage nicht mehr. Männer können heute eigentlich alles tragen, wonach es ihnen zumute ist. Besonders beliebte Markenmode liefern die Hersteller Mexx, Tommy Hilfiger, s. Oliver oder Brax. Herrenjeans, Cordhosen und baumwollene Cargohosen für die Freizeit, Sportbekleidung für die Fitness und Herrenanzüge oder Kombinationen für den Geschäftsalltag und für den Abend.
Hüte sind in der Herrenmode heutzutage nicht mehr das Non plus Ultra wie noch in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Hosen- und Jackenform (bei den Jacken/Blazern ist noch die Größe der Revers veränderbar) variiert auch mit den Jahrzehnten und modebedingt kommt alles irgendwann einmal wieder.