Himalayasalz, Kristallsalz oder Kochsalz?

Wenn man der Werbung glauben darf, wirkt das "Kristallsalz" wahre Wunder: es verhilft den Körper dazu, wieder die Balance zu finden, hat eine höhere Bioenergie, sehr viele Mineralstoffe und hilft angeblich bei den verschiedensten Krankheiten. Skeptiker sagen, es sei ebenso wie Kochsalz auch nur "Natriumchlorid", wie sein chemischer Name ist.

Die Anhänger des Wundersalzes aus dem Himalaya führen dagegen folgende Vorteile an: Das Salz kommt aus einem Gebiet, in dem die Luftverschmutzung noch lange nicht so stark ist, wie in unseren Breiten. Zudem habe das Salz weiterhin die kristaline Form, weil der Abbau durch eine andere Technik erfolgt, als in Mitteleuropa. Die "Ordnung" dieser Kristalle bewirke, dass in dem Salz selbst eine höhere Energie gespeichtert sei, die wiederum vom menschlichen Körper genutzt werden kann. Dies entspricht in etwa den Theorien, die auch der Wirkung von levitiertem Wasser (sogenanntes Granderwasser) zugrunde liegen.

Wissenschaftlich nachweisen lässt sich dies nicht, aber es gibt auf der Welt ja mehr Phänomene, die nicht wissenschaftlich nachvollziehbar sind… eine kritische Stellungnahme bietet das ZDF und der UGB Verband,  aber es gibt vermutlich genausoviele positive Berichte

Guter Geschmack aus der Salzmühle

Nicht zuletzt gibt es auch viele Leute, denen das Salz einfach besser schmeckt, als unser "heimisches" Speisesalz. Wer das Himalaya-Kristallsalz benutzen möchte, sollte sich natürlich auch eine Salzmühle für Himalaya-Salz dazu kaufen, denn nur so kann man es stilecht geniessen – und ausserdem kann man sie auch für Gewürze verwenden. 


Dieser Fachartikel passt thematisch zu Himalajasalz, Himalaya Salz, Karakorumsalz, Kristallsalz, Salzmühle, Ursalz.
34 queries in 0,401 seconds
nach oben