Hochzeitsmode und ihre Geschichte

Schon immer hat sich die Hochzeitsmode an der aktuellen Damenmode orientiert. In den seltensten Fällen wurde in der Geschichte, ein so schneeweißes Brautkleid verwendet, wie heute. Im 17. Jahrhundert waren teilweise sogar flammenrote Brautkleider sehr aktuell, wobei sich nur Adelige und das hohe Bürgertum wirklich reich verzierte Roben leisten konnten.

Im 16. Jahrhundert kam die spanische Mode in Europa auf, bei der die Bräute in einer schwarzen Robe heirateten. Im Laufe der Zeit wurde diese Modeerscheinung auch von den einfacheren Bürgern übernommen, weil das Kleid praktischerweise häufiger getragen werden konnte. Aber bereits zu diesem Zeitpunkt kamen die schneeweißen Brautkleider immer mal wieder auf. Weil diese weißen Kleider aber nur an diesem einen Tag getragen werden konnten, sah man sie nur selten bei der Hochzeit und sie wurden in der Familie weitervererbt.

Ob nun ein Reifrock, schlichter Chiffon, lang oder kurz zu jeder Zeit galt, dass die Braut tragen konnte, was sie wollte, solange es den „Sitten“ ihrer Zeit entsprach. Heute haben die Bräute die Auswahl an den verschiedensten Stilrichtungen und Farben, obwohl das weiße Brautkleid zu einem festen Bestandteil der Hochzeitszeremonien geworden ist.


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