Holzkohle – ideal für das schnelle Grillen mit wenigen Gästen
Als Brennmaterial für den Holzkohlegrill kommen entweder Grillbriketts oder klassische Grill- bzw. Holzkohle infrage. Für den Einsatz von Grillkohle spricht, dass sie meist sehr preiswert im Handel erhältlich ist. Zudem erreicht sie die maximale Temperatur schneller als Briketts, vor allem, wenn es schnell gehen soll, ist Holzkohle deshalb eine gute Wahl. Die Kohle glüht allerdings nicht nur schneller durch, sie ist dementsprechend auch früher verbraucht als Grillbriketts. Sie empfiehlt sich daher vor allem bei kleineren Grillevents und für Grillgut mit relativ kurzer Grillzeit, zum Beispiel Würstchen. Bei nur wenigen Gästen reicht Grillkohle in aller Regel aus.
Im Handel wird die Kohle in Säcken von unterschiedlicher Größe angeboten. So gibt es beispielsweise 2,5-Kilogramm-, 3-, 10- oder sogar 15-Kilogramm-Säcke. Grillen mit Holzkohle zählt zu den ältesten Zubereitungsmethoden und hat sich bis heute bewährt. Jedoch gibt es bei der Qualität im Handel erhältlicher Kohle große Unterschiede.
Holzkohle, die im so genannten Retortenverfahren hergestellt wird, besitzt die besten Eigenschaften. Wenn reine Holzkohle verbrennt, ist die Asche völlig weiß. Die weiße Asche ist also ein Indiz dafür, dass die Holzkohle vollständig karbonisiert ist. Gute Grillkohle wird aus Buchenholz hergestellt und im industriellen Retortenverfahren produziert. Durch ihren hohen Kohlenstoffgehalt brennt die Kohle sehr gut an, glüht schnell und gleichmäßig. Grillkohle aus Deutschland stammt aus heimischem Holz und nicht aus Tropenholz. Die Ware ist häufig mit DIN-Prüfzeichen gekennzeichnet. So ergibt sich für Verbraucher die Sicherheit, dass Mindeststandards eingehalten werden. Die Qualität stimmt und die Umweltbelastung ist nicht so hoch wie bei anderweitig produzierter Grillkohle.