Geeignete Hundeschulen ausfindig machen

Hundehalter, die nur über wenige Erfahrungen in der Hundeerziehung verfügen, sollten mit ihrem Vierbeiner eine Hundeschule besuchen. Unter Anleitung der Trainer lernen die Tiere, angemessen in unterschiedlichen Situationen zu reagieren und es wird ihnen vieles beigebracht, wobei das korrekte Befolgen der Grundkommandos wie „Sitz“ und „Platz“ nur einen geringen Anteil des Lernpensums ausmacht. Gleichzeitig lernen auch die Tierhalter, nämlich den richtigen Umgang mit dem Hund.

Hundeschulen sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Da fällt es mitunter nicht leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen, denn es gibt Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Hundeschulen. Kennzeichen einer guten Hundeschule ist vor allem Transparenz. Hundehalter können sich in so genannten Schnupperstunden über die Arbeit der Profis informieren und sich ein Bild über Ausbildungsmethoden, Qualifikationen der Trainer und anfallende Kosten machen. Dabei ist es egal, ob man sich für Welpenkurse oder spezielle Kurse wir zum Clicker Training interessiert. Diesem Zweck dient auch ein vorheriges Beratungsgespräch, in dem Lernziele definiert und Fragen zum Ablauf der infrage kommenden Kurse beantwortet werden.

Die Kurse sollten aus einem theoretischen Teil, in dem Grundlagenwissen vermittelt wird, und einem Praxisteil bestehen. Bei der praktischen Arbeit dürfen von Seiten der Trainer keine Zwangmittel wie Würge- oder Stachelhalsbänder und Ähnliches verwendet werden. Mit Geduld, Ruhe und Souveränität werden in einer fortschrittlichen Hundeschule Anweisungen erteilt, die Tiere werden nicht geschlagen, angebrüllt oder auf andere Art eingeschüchtert.


Dieser Fachartikel passt thematisch zu Ausbildungsmethoden, Hundeerziehung, Hundeschulen, keine Zwangmittel, Qualifikationen der Trainer, Schnupperstunden, Theorie und Praxis, Umgang mit dem Hund.
42 queries in 0,391 seconds
nach oben