Indianerschmuck: Ethno Schmuck immer im Trend

Die Ethno-Welle brachte einen neuen Trend mit sich. Der Indianerschmuck wurde immer beliebter, und bald schon wurde auf jeder Kirmes und jedem Wochenmarkt verkauft. Doch was steckt dahinter? Wie werden die schicken Indianer Schmuckstücke hergestellt? Sicher, die komplexen Ohrringe oder Ketten müssen mit der Hand gefertigt werden. Da führt kein Weg dran vorbei.

Doch was bedeuten denn die einzelnen Farben der Perlen? Das ist leicht und schnell erklärt. Braune Töne stehen immer für die Mutter Erde. Man besinnt sich auf seine Wurzeln zurück und möchte Tribut zollen. Blaue Farbtöne stehen für den Himmel und das Wasser. Diese zwei Elemente (Luft und Wasser) stehen immer in Bezug zueinander. Wasser kommt oft von oben und lässt Leben entstehen. Wasser benötigt man zum Leben und zum Überleben. Alles, was die Geister und Götter der Ahnen von oben schicken, muss also ein Segen sein. Durch die Verarbeitung von blauen Materialien macht man seine Verbundenheit zu den Ahnen deutlich.
Auch was die Schamanen an Wissen weitergeben konnten, ist mit in den Schmuck geflossen. Netzartige Gebilde in einem Holzrahmen sollten schlechte Gedanken und Träume fernhalten. Auch verschiedene bunte Federn fungierten hier als Wächter. Gute Gedanken sollen sie bis in den Himmel tragen, und die Schlechten werden weggefegt.

Indianerschmuck ist also wesentlich vielschichter, als einfach nur schön. Hinter jedem Schmuckstück steckt eine kleine Geschichte. Wenn man sich nun auch noch auf diese einlassen kann, umso besser. Eventuell kann man dann die ganz besondere Kultur der Indianer besser verstehen.

Und das Beste: Indianerschmuck ist nicht mal teuer. Bei vielen Händlern kann man eine Kette schon für zehn Euro erstehen. Ohrringe sogar manchmal schon für fünf.


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