Einsatzgebiete von Industriekletterern

Arbeiten in luftiger Höhe. Das ist der ganz normale Alltag für die Industriekletterer. Sie werden dort eingesetzt, wo normale Arbeiter keinen guten Zugang haben oder der Zugang mit Kränen und anderen Hilfsmitteln nicht möglich und uneffektiv wäre. Eine direkte anerkannte Ausbildung gibt es für diesen Beruf noch nicht, man muss lediglich eine Ausbildung in Seilzugangstechnik haben. Die ersten, professionellen Industriekletterer gehen auf das Jahr 1930 zurück, sie wurden beim Bau der Golden Gate Bridge eingesetzt und ihr Arbeitsplatz hat sich im Laufe der Zeit immer mehr erweitert. Das Einsatzgebiet der Industriekletterer ist dadurch sehr vielseitig.

Industriekletterer arbeiten zum Beispiel auf Bohrinseln. Dort kümmern sie sich um die Reparatur- und Malerarbeiten an den großen Konstruktionen. Auch an Wolkenkratzern und hohen Häusern ist ihre Arbeit gefragt. Das Säubern der Fenster in luftiger Höhe, sowie Reparaturarbeiten am Gebäude und den Flugzeugwarnlichtern lassen sich nur gesichert mit einem Seil erledigen. Normale Arbeiter haben so weit oben keine Chance. Mit Hilfe des Industriekletterns werden auch Fernsehtürme und Pylone aller Art in Stand gehalten. In den Bergen arbeiten die professionellen Kletterer an Hängen über Straßen um mögliches Geröll zu sichern. Des weiteren bringen sie Werbeplakate in luftigen Höhen, wie zum Beispiel dem Berliner Fernsehturm an und arbeiten an Stadien und weiteren hohen, oft ungewöhnlichen Gebäuden und Gebilden. Denn nur mit der Hilfe von solch ausgebildeten Arbeitskräften lassen sich Bauwerke wie die Golden Gate Bridge warten und betreuen.


Dieser Fachartikel passt thematisch zu Industriekletterer, Industrieklettern, Industriereiniger, seilgestützte Höhenarbeiten.
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