Industrieklettern ist harte Arbeit
Es gibt viele interessante Berufe und das Industrieklettern ist für viele eine Herausforderung. Aber wozu sollte es so etwas wie Industrieklettern überhaupt geben? Ganz einfach: Für die Industrie werden immer wieder sehr hohe Gebäude gebaut und diese müssen gewartet und gereinigt werden. Eine typische Aufgabe für das Industrieklettern ist das Reinigen von Schornsteinen. Diese ragen hoch in den Himmel. Der Industriekletterer muss mitsamt seiner Ausrüstung erst einmal auf den Schornstein um dort oben sein Seil zu befestigen. Mit einer Lampe auf dem Kopf und einem Hammer in der Hand seilt er sich nun von oben ab und auf dem Weg nach unten schlägt er die Schlacke ab. Oben bleibt nur ein helles Loch und die Schlacke fällt sekundenlang in das finstere Schwarz bevor sie unten aufkommt. Wer diese Arbeit verrichten will, der braucht gute Nerven.
Industrieklettern ist ein Job der einen fordert. Diese Tätigkeit machen die meisten nur eine Zeitlang und suchen sich dann andere Arbeit. Dieses ist auch verständlich. Als Industriekletterer muss man topfit sein und wenn die Gelenke im Alter einrosten und man Fett ansetzt, dann ist diese Arbeit nicht mehr wirklich schön. Die Industriekletterer setzen sich in der Regel aber keinen großen Gefahren aus. Sie hängen gesichert am Seil, es kann nichts passieren. Aber diese Arbeit ist anstrengend und reibt die Nerven auf. Die Arbeitszeiten für die Industriekletterer sind auch nicht immer günstig. Die Öfen müssen wieder angeheizt werden, es muss immer alles so schnell wie möglich erledigt werden. Das bedeutet dann immer wieder Überstunden.