Kaffee – Inhaltsstoffe und Wirkung
Der Kaffeestrauch ist die kulturell wichtigste psychoaktive Pflanze überhaupt. Die Urheimat vom Kaffee ist Äthiopien. Heute wird der Kaffee jedoch in vielen Tropengebieten z.B. Mexico, Guatemala, Brasilien, Vietnam, Kolumbien, Kuba, Nicaragua und Kenia angebaut.
Die Hauptinhaltsstoffe vom Kaffee in dem Kaffeebohnen sind, sind die Alkaloide Koffein, Theobromin und Thephyllin. Auch findet man im Kaffee Chlorogensäuren, Kaffeeöl, Vitamine B1 un Vitamin D. Beim Rösten nimmt der Gehalt an Chlorogensäuren stark ab, de Koffeingehalt bleib jedoch fast vollständig erhalten. Im Zuge des Röstens bilden sich noch weiter Stoffe wie Nikotinsäure und Pigmente, die dem Kaffee die braune Farbe geben.
Kaffee macht wach, regt Konzentrationsfähigkeit, Herzschlag, Schweißbildung und Harnausscheidung an. Im Übermaß getrunken verursacht er Herzrasen, Übelkeit, Zittern und Schlafstörungen. Durch die Chlorogensäure, die den Kaffee sauer schmecken lässt, kann es zu einem übersäuerten Magen und in der Folge zu Sodbrennen, Magenschmerzen und in schweren Fällen auch zu Magengeschwüren kommen. Die Menge Kaffee die zu den Effekten führt, ist bei jedem Menschen unterschiedlich groß und abhängig von dessen Gewöhnung. Kaffee hilft gegen Kopfschmerzen und Schwächeanfällen. Espresso Kaffee ist durch seine Röstung und Zubereitung besser verträglich, als Filterkaffee.
Starker Kaffee mit Zusatz von Zitronensäure gilt als probates Mittel gegen Kopfschmerzen und dem „Kater“ nach einem zu tiefen Blick ins Glas. Auch homöopathische Arznei wird aus Kaffee hergestellt, unter dem Namen Coffea. Sie hilft bei Kopf- und Wundschmerzen, Schlafstörungen und nervöse Überregtheit.
