Kaminreinigungsscheite können Verstopfung von Kaminrohren reduzieren

Kamine sind als zusätzliche Heizquellen in der Wohnung so beliebt wie nie zuvor. Kein Wunder, spenden sie doch angenehme, direkte Strahlungswärme und sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung und viel Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden. Außerdem werden sie in der Regel mit Holz befeuert. Holz ist ein nachwachsender, CO2-neutraler Brennstoff, der zurzeit vergleichsweise preiswert zur Verfügung steht. Es spricht also vieles dafür, einen Kamin oder einen Kaminofen in der Wohnung zu installieren.

Wenn Holz und Kohle verbrannt werden, entstehen dabei Abprodukte wie Ruß und Teer, die sich in einem Kaminrohr festsetzen können. Im Laufe der Zeit wird eine regelrechte Kruste aufgebaut, wodurch der Wirkungsgrad des Schornsteins herabgesetzt wird und die Rohre verstopfen können. Es ist deshalb notwendig, die Rohre und den Schornstein zu warten, denn im schlimmsten Fall kann ein Schornsteinbrand entstehen.

Damit die Rohre frei bleiben empfehlen Schornsteinfeger sowohl die mechanische als auch die chemische Kaminreinigung. Außer dem Schornsteinfeger können auch Hauseigentümer dabei einen Beitrag leisten. Denn mittlerweile gibt es so genannte Kaminreinigungsscheite, die denkbar einfach verwendet werden. Man gibt so ein Scheit einfach in das Kaminfeuer. Im Kern des Scheits sind bestimmte Bestandteile enthalten, die bei hoher Temperatur frei werden und Teer sowie Ruß sättigen können. Wenn täglich Feuer im Kamin bzw. Kaminofen brennt, reicht es aus, circa alle sechzig Tage ein Kaminreinigungsscheit zu verwenden. Brennen Feuer nur periodisch, reicht ungefähr alle neunzig Tage ein Gebrauch der Reinigungsscheite aus.


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