Keyboard – Moderne Sounds aus dem Minicomputer

Als das Keyboard seinerzeit auf den Markt kam, galt das Instrument als echte Revolution auf dem Markt der Musikinstrumente. Denn auf einmal war es möglich, mit einem einzigen gerät die Klänge und Sounds zahlloser anderer Instrumente zu simulieren und sozusagen als Ein-Mann-Band zu arbeiten. Insbesondere für das Klavier und die Orgel – beides echte Schwergewichte, die allein kaum transportierbar gewesen sind – war das Keyboard ein willkommener Ersatz, um flexibler zu sein als Musiker.

Dank innovativer Midi Technologie wurden die Keyboards rasch immer leistungsfähiger, die Sounds sind längst oft dem Original zum Verwechseln ähnlich. Anders als beim Klavier arbeitet ein Keyboard in der Regel ohne den Einsatz von Pedalen. Je nach körperlicher Voraussetzung bieten die Hersteller den Kunden Modelle mit verschieden großer Ausstattung, so dass für Kinder das Lernen auf dem Keyboard mit kleinen Tasten wesentlich einfacher vonstatten geht als bei den großen Standardtasten eines Pianos.

Heute steht auf dem Keyboard dem typischen Klavier-Spielgefühl nichts mehr im Wege, dafür sorgen schwere Tasten, die so genannte Anschlagdynamik gibt die Möglichkeit, in der Lautstärke zu variieren beim Spielen. Für Musiker bietet das Keyboard eine weitere positive Eigenschaft: Die verfügbaren Rhythmen erleichtern das Üben und lassen rasch erste eigene Kompositionen entstehen, indem das Keyboard automatisch Töne und Akkorde zum Gespielten hinzufügt. So wird jeder Keyboarder schnell zum Songwriter.


Dieser Fachartikel passt thematisch zu Anschlagdynamik, Keyboard, Klavier, Midi, Musiker, Musikinstrumente, Orgel, Pedale, Tasten.
33 queries in 0,518 seconds
nach oben