Kostengünstige Mauerentfeuchtung

In vielen alten  (und leider auch in so manchen neuen…) Häusern ist das Thema Feuchtigkeit im Mauerwerk ein ungelöstes Problem. Im Hinblick auf die zu erwartenden unter Umständen hohen Kosten verhilft man dem Problem nur widerstrebend zu einer Lösung. Preise von 10.000,- € bis 20.000,- € sind für eine Sanierung der angegriffenen Bausubstanz keine Seltenheit und zumal verbunden mit Bauarbeiten, Dreck und Lärmbelästigung. In vielen Fällen kann die Ursache der Feuchtigkeit nicht genau lokalisiert werden und nach einer teuren Sanierung könnte die Feuchtigkeit an einer anderen Stelle wieder unverhofft auftauchen.

In einem feuchten Gebäude wird die Substanz des Mauerwerkes bzw. Fundamentes angegriffen. Die Folge ist eine fortschreitende Minderung des Marktwertes durch aufsteigende Feuchtigkeit, Feuchte bzw. nasse Mauern, Modergeruch, sich ablösender Verputz, sich ablösender Anstrich und Putzschäden. Feuchte Wände bedeuten höhere Energiekosten, denn: feuchte Wände senken den Dämmwert gewaltig.

Das Raumklima verschlechtert sich, man fühlt sich als Bewohner zunehmend unwohl, der Körper spürt, dass die Situation, in der er sich befindet, für seine Gesundheit wenig förderlich ist.

Die Gefahren für den Bewohner folgen auf den Fuß, denn ein feuchtes Milieu ist eine wunderbare Brutstätte für verschiedenste Arten von Schimmelpilzen. Die Auswirkungen von Schimmelpilzen und deren Sporen werden oft unterschätzt. So verschieden wie Schimmelpilze sein können, sind auch deren mögliche Folgen für die Gesundheit wie z.B. Atemswegbeschwerden, Hautproblemen, verstärkte allergische Reaktionen, Gelenkserkrankungen, Schädigung des Magen–Darm-Traktes, Leberschäden, Asthma, Kopfschmerzen. Die Liste lässt sich problemlos weiter fortsetzen.

Wie funktioniert nun eine kostengünstige Mauerentfeuchtung?

Die Mauerentfeuchtung funktioniert auf Grund von physikalischen Gesetzen. Wassermoleküle sind Di-Pole und wandern deshalb immer vom Plus-Pol zum Minus-Pol. In den Mauern ist eine pluspolige Zone und im Erdreich unterhalb des Gebäudes eine minuspolige Zone aufgebaut.

Das feuchte Mauerwerk bildet nun den Plus-Pol und das Erdreich den Minus-Pol. Durch diese Maßnahme richten sich die Wassermoleküle neu aus und beginnen ihren Weg zurück ins Erdreich. Dies ist eine absolut umweltfreundliche Methode der Mauerentfeuchtung. Es ist kein Einsatz von Chemie oder Kunststoffen erforderlich. So entsteht eine dauerhafte Trockenhaltung des Mauerwerks samt Verputz und Anstrich.

Der Trocknungsverlauf kann recht einfach über ein handliches Feuchtemessgerät  verfolgt werden. Die Messung mittels Kugelsonde geschieht Zerstörungsfrei in Baustoffen aller Art und ist zur Erkennung der Feuchtigkeitsverteilung in Wänden, Decken und Fußböden geeignet.


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