Beim Kräutergarten anlegen verschiedene Aspekte berücksichtigen

Ein Kräutergarten kann einfach und schnell in jedem Garten, selbst in kleineren Gärten, angelegt werden. Wichtig für das Gedeihen der Kräuter ist allerdings, dass der richtige Standort ausgewählt wird und dass die Bodenverhältnisse den Pflanzen entsprechen. Die meisten Gewürzpflanzen bevorzugen sonnige Plätze. Nur dort können sie ihr volles Aroma entfalten. Um sie vor Wind zu schützen und sie mit der notwendigen Wärme zu versorgen, empfiehlt es sich, das Kräuterbeet entlang warmer Mauern oder Hauswände anzulegen. Die Mauern speichern die Sonnenwärme für geraume Zeit und bieten somit den Kräutern optimale Wachstumsbedingungen.

Der Boden des Kräuterbeets sollte humos, locker und durchlässig sein. Viele Kräuter schätzen einen gut durchfeuchteten Boden, dürfen aber keiner Staunässe ausgesetzt werden. Um lange Wege zu vermeiden, ist es ratsam, den Kräutergarten in Küchennähe anzulegen. Je nach Stil des Hauses kommen neben Kräuterbeeten auch Kräuterhügel, Kräuterspiralen oder Kräuterdreiecke als gestalterische Elemente im Garten infrage.

Die meisten Kräuter sind relativ anspruchslos, doch nicht alle Gewürzpflanzen harmonieren miteinander. Es empfiehlt sich, solche Pflanzen zu kaufen, die in Bezug auf Bodenanspruch und Wasserversorgung ähnliche Ansprüche stellen. Während die meisten mediterranen Pflanzen wie Basilikum, Thymian oder Knoblauch viel Sonne mögen, schätzen einheimische Kräuter halbschattige bis schattige Standorte. Dies muss bei der Kräuterauswahl berücksichtigt werden. Häufiges Düngen sollte vermieden werden, da dadurch der Geschmack von Gewürzkräutern beeinträchtigt werden kann. Eine einmalige Gabe von Kräuterdünger im Frühling ist meist ausreichend.


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