Kreuze als Schmuck

Eines der mächtigsten Symbole der Christenheit erobert immer mehr und mehr den Schmucksektor. Die Kreuze sind fast schon allgegenwärtig. An Ketten und als Ohrringen machen sie prinzipiell eine gute Figur. Was früher nur den ranghöchsten Kirchendienern vorbehalten war, gehört heute schon fast zum guten Ton. Das Kreuz wird mit Stolz getragen und gerne auch gezeigt. Allerdings sollte man schon auf einen gewissen Stil und eine gewisse Klasse achten. Denn es kann schnell prollig und protzig wirken. Ein zu großes Kreuz an einem schlichten Band wirkt nicht. Glitzernde Kreuze an einem goldenen Kettchen wirken oft zu verspielt. Es ist schwer, die richtige Balance zu finden. Hat man diese allerdings erreicht, sieht ein Schmuckkreuz sehr schick aus.

Es können hinter diesem besonderen Schmuckstück auch verschiedene Statements stehen. Zum einen kann man damit nur seinen Glauben ausdrücken, oder man folgt einem Trend. Man trägt das Kreuz als Schmuckstück vielleicht auch nur deshalb, weil es ein antikes Familienerbstück ist. Viele Erinnerungen hängen an solchen Stücken.

Ebenso verschieden wie die Tragegründe sind die Ausfertigungen der Kreuze. Man kann sie als kleines Kruzifix kaufen, das heißt mit einer kleinen Jesusfigur, oder als blankes Kreuz. Mattes oder poliertes Material ist ebenso vertreten, wie gravierte oder geschliffene Metalle, aus denen Metallkreuze gefertigt werden. Auch die natürlichen Materialien kommen immer mehr in Mode. So sind in den letzten Jahren Kreuze aus Horn oder Holz auf den Markt gekommen. Auch Steinkreuze oder Glaskreuze werden angeboten. Es ist quasi für jeden etwas dabei. Besonderen Reiz üben die Kreuze aus, die man zu einem besonderen Anlass oder an einem ganz speziellen Ort gekauft hat. So werden zum Beispiel Kreuze aus Lourdes weitaus höher gehandelt als die aus dem Schmuckkatalog. Man kauft ja auch ein kleines Stück Historie.


Dieser Fachartikel passt thematisch zu Glaskreuz, Holz, Horn, Kettchen, Ketten, Kreuz, Steine, Steinkreuz.
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