Lesebrille: im Supermarkt oder beim Optiker kaufen?

Spätestens dann, wenn die Zeitung auch aus der Distanz bei weit ausgestreckten Armen kaum noch lesbar ist, wird die Anschaffung einer Lesebrille notwendig. Die Schwierigkeiten beim Lesen hängen damit zusammen, dass die Augenlinse mit zunehmendem Alter an Elastizität einbüßt, sie kann sich nicht mehr automatisch auf die unterschiedlichen Entfernungen scharf einstellen wie dies bei jungen Menschen in der Regel der Fall ist.

Fast jeder Mensch ist ab einem gewissen Alter von diesem Problem betroffen. Lesebrillen können Abhilfe schaffen und ein scharfes Sehen im Nahbereich ermöglichen. Fertigbrillen zum Lesen werden mittlerweile nicht nur beim Augenoptiker, sondern sogar in Supermärkten oder an Tankstellen angeboten. Ihr Vorteil besteht in der oft sehr kostengünstigen Anschaffung. Können diese Brillen aber dasselbe leisten wie individuell angepasste Lesebrillen?

In Massenproduktion hergestellte Sehbrillen mit beidseitig gleichen Stärken sind vorübergehend sicherlich eine Alternative, dennoch empfehlen Fachleute einen Besuch beim Augenarzt zum Testen der Leseschwäche, weil nur die wenigsten Menschen auf beiden Augen dieselbe Sehschwäche haben. Die Folge unangepasster Brillen können Kopfschmerzen und andere Beeinträchtigungen sein. Eine speziell angepasste Sehbrille ist sowohl auf die persönliche Sehstärke als auch auf die anatomischen Bedingungen abgestimmt. Die Brillen sind kaum zu spüren und bieten deshalb einen hohen Tragekomfort. Viele sind zusätzlich noch mit einem UV-Schutz ausgestattet.


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