Leuchten mit Energiesparlampen ausstatten

Wer nach Möglichkeiten sucht, zu Hause Energie einzusparen, sollte bei der Wohnungsbeleuchtung beginnen. Täglich kann man Geld sparen, wenn man die ohnehin bald verbotenen Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzt. Eine 60 W-Glühlampe erzeugt die gleiche Leuchtkraft wie eine Energiesparlampe von nur 11 Watt. Letztere benötigt also 49 Watt weniger Energie. Damit sind Energiesparlampen deutlich wirtschaftlicher und schonen außerdem die Umwelt.

Die Lampen, kurz als ESP bezeichnet, arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip wie die Leuchtstofflampen. Anders als diese sind sie aber bereits in kompakter, wohnraumtauglicher Form erhältlich. Mittlerweile können ESP in nahezu alle Beleuchtungskörper eingebaut werden. Energiesparlampen entfalten erst nach einer bestimmten Aufheizphase ihre volle Helligkeit. Diese Aufheizphase beträgt in der Regel lediglich ein bis zwei Minuten, so dass sich dieses Manko der ESP nicht besonders negativ auswirkt. Im Handel sind jedoch auch spezielle Energiesparlampen ohne Aufwärmzeit, die die neueste Generation der ESPs darstellen.

Natürlich sind Energiesparlampen auch derzeit noch nicht so preisgünstig im Handel erhältlich wie Glühlampen. Wer seine komplette Wohnraumbeleuchtung von Glühlampen auf Sparlampen umstellt, muss zunächst vergleichsweise tief in die Tasche greifen. Allerdings werden die Anschaffungskosten oft bereits innerhalb des ersten Jahres durch den wirtschaftlichen Betrieb der Lampen ausgeglichen. Ab dem zweiten Betriebsjahr macht sich ihr Sparpotenzial deutlich bemerkbar. Die Brenndauer einer Energie sparenden Lampe wird mit 19.000 Stunden angegeben. Auch hier beweist sie ihren Vorteil gegenüber der Glühlampe, die nur ungefähr eintausend Stunden brennt.


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