Lichtduschen im Kampf gegen Winterdepressionen
Tageslicht hat maßgeblichen Einfluss auf Körper und Geist des Menschen. Es ist unter anderem verantwortlich dafür, dass zahlreiche Hormone und Botenstoffe im Gehirn ausgeschüttet werden, die unsere Gefühle und Aktivitäten steuern. Das Vorhandensein von Tageslicht steigert unser Wohlbefinden, während lange Phasen der Dunkelheit sich negativ auf unsere Stimmungen auswirken. Nicht umsonst leiden viele Menschen im Winter unter saisonalen Depressionen, für die der Begriff Winterblues geprägt wurde.
Mit Hilfe der Lichttherapie sollen Antriebslosigkeit, Melancholie, aber auch Schlaflosigkeit oder belastende Symptome, die bei Jetlag oder Schichtarbeit auftreten, bekämpft werden. Lichtduschen von meist halb- bis dreiviertelstündiger Dauer können bei solchen Problemen helfen. Im Rahmen der Lichttherapie werden Lampen von einer Intensität von mindesten 2500 Lux eingesetzt. Dabei werden nur solche Lichtduschen verwendet, deren Licht nicht flackert, sondern regelmäßig leuchtet. Zum Schutz ist die Leuchtoberfläche von Lichtduschen mit einer Milchglasschicht bedeckt, die eine angenehme Behandlung ermöglicht. An der Oberfläche ist die Helligkeit des Geräts niedrig, so dass störendes Blenden vermieden wird.
Die beste Wirkung zeigen Lichtduschen, wenn sie täglich angewendet werden. Während der Behandlung können ohne Einschränkung auch andere Tätigkeiten, zum Beispiel Frühstücken oder Lesen, ausgeführt werden. Prinzipiell kann sich jeder, der Sonnenlicht verträgt, einer Lichttherapie unterziehen, denn Lichtduschen strahlen nur geringe Mengen an UV-Licht aus. Vorsicht ist allerdings bei schweren Augenerkrankungen, bei der Einnahme bestimmter Medikamente oder bei Lichtempfindlichkeit geboten.