Lidstraffung: Tränensäcke oder Schlupflider operativ entfernen

Von einer Lidhauterschlaffung sind oft ältere Menschen betroffen. Tritt sie am oberen Augenlid in Erscheinung, kommt es zur Ausbildung der so genannten Schlupflider. Als störend empfinden viele auch Tränensäcke, die sich unterhalb der Lidhaut bilden können. Schlaffe Lider sind häufig nicht nur ein kosmetisches Problem, sie können sich auch in anderer Hinsicht störend auswirken, indem sie zum Beispiel das Gesichtsfeld einengen.

Die operative Lidstraffung kann hier Abhilfe schaffen. Bei der Oberlidstraffung wird überschüssiges Gewebe durch den Eingriff entfernt, unter Umständen ist dabei auch die Ab- oder Durchtrennung von Muskeln erforderlich. Im Rahmen der Unterlidstraffung wird schlaffes Gewebe durchschnitten und überschüssiges Fett bzw. Haut entfernt. Tränensäcke werden aus Richtung der Nase beseitigt. Dies ist allerdings nur möglich, wenn das betreffende Gewebe nicht zu stark erschlafft ist.

Augenlider straffen durch Lidoperation ist in der plastischen Chirurgie ein alltäglich gewordener Eingriff. Jedoch können wie bei jeder anderen Operation auch Komplikationen und unerwünschte OP-Folgen entstehen. So treten häufig Blutergüsse sowie Schwellungen und damit verbundene Beschwerden auf, die jedoch innerhalb von Tagen oder Wochen abklingen. Nachblutungen unterhalb der Haut machen mitunter einen erneuten Eingriff erforderlich. Ob das Lider straffen erfolgreich war, zeigt sich erst nach mehreren Monaten. In den meisten Fällen kann durch Lidplastiken das Erscheinungsbild verbessert werden, da allerdings eine weitere Erschlaffung der Lider nicht verhindert werden kann, ist ein weiterer Eingriff nach Jahren oder Jahrzehnten nicht auszuschließen.


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