Liegekomfort für Bauchschläfer und Seitenschläfer

Eine große Vielfalt zeigt sich, wenn man Menschen zu ihren Schlafgewohnheiten und ihren bevorzugten Liegepositionen befragt. Neben Rücken-, Bauch- und Seitenlage gibt es noch verschiedene Zwischenformen. 

In seitlicher Lage sucht man oft nach einer Zwischenpolsterung für die angewinkelten Knie. Hilfsweise wird dafür manchmal die Bettdecke genommen, die dann natürlich an anderer Stelle fehlen kann. In einer weiteren typischen Schlafposition ist das untere Bein gestreckt und das obere angewinkelt. Dabei entstehende, unbequeme Zugkräfte im Hüftbereich können durch eine Unterlagerung des oberen, angewinkelten Beines vermieden werden.
 
Ein Bauchschläfer liegt selten gerne dauerhaft flach auf dem Bauch, sondern sucht nach einer leichten seitlichen Neigung. Eine anpassungsfähige Stützung ist hier hilfreich. Mit einer leichten  seitlichen Anhebung muss die Halswirbelsäule nicht so stark verdreht werden. Hier liegt das größte Problem des Bauschschläfers, weil er den Kopf um bis zu 90° zur Seite drehen muss. Das erzeugt Verspannungen. Langfristig kann es zu Abnutzungserscheinungen an den Bandscheiben der Halswirbel kommen, weil diese durch die starke Verwindung permanent unter Druck stehen. Mit einer leicht seitlich geneigten Lage wird auch der Brustkorb freier und die Atmung leichter. 

Seitenschläferkissen oder Körperkissen werden inzwischen in verschiedenen Ausführungen und Qualitäten angeboten. Wichtig sind Stützeigenschaften, Anpassungsfähigkeit, Atmungsaktivität und Emissionsfreiheit (etwa durch Treibmittel von Aufschäumprozessen).

Ein solches Kissen sollte mindestens 140 cm lang sein. Mehr Volumen durch eine breitere Ausführung ist meist von Vorteil. Stillkissen oder Stillschlangen sind ebenfalls verwendbar, meist aber etwas zu schmal um für diesen Zweck wirklich optimal zu sein. Faserfüllungen sind zwar nachgiebig und weich, stützen aber nicht gut. Schaumstoffe wippen elastisch und sorgen eher für Unruhe, statt für Entspannung.

Dinkelspelz ist anpassungsfähig, zeigt gute stützende Eigenschaften und ist dazu äußerst atmungsaktiv. Das etwas höhere Gewicht hat auch Vorteile: Das Kissen bleibt besser am Platz und rutscht nicht so leicht weg. Grundsätzlich gilt, dass Dinkelspelz umso leichter ist, je besser er gesiebt und gereinigt wurde und je hochwertiger seine Qualität ist. 

Hirseschalen rascheln nicht, was bei Dinkelspelzen manchmal als störend empfunden wird. Sie sind besonders fein und anschmiegsam und rund 20 % schwerer als Dinkelspelzen. Erhältlich sind auch Bio-Dinkelspelzen und Bio-Hirseschalen.

Bio-Dinkelspelzen mit Kautschuk und Bio-Hirseschalen mit Kautschuk sind besonders hochwertige, langlebige und haltbare Füllungen für diese Kissen. Nach einem Bad im Saft des Gummibaumes werden sie anschließend „gebacken“, d.h. erwärmt und getrocknet. Das verbessert auch die stützende Funktion des Kissens.

Weitere Informationen finden Sie unter www.speltex.de


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