Logopäden helfen Kindern mit Sprech- und Sprachentwicklungsstörungen

Logopäden haben die Aufgabe, Patienten jeden Alters, die unter Störungen der Stimme, des Redeflusses, der Sprache, der Artikulation und des Schluckens leiden, zu beraten und zu therapieren. Sie sind in eigenen logopädischen Praxen oder auch in Kliniken oder Einrichtungen für Rehabilitation tätig.

Oft arbeiten Logopäden eng mit Ärzten, Psychologen, auch mit Physiotherapeuten, Lehrern oder Sozialarbeitern zusammen. Ziel der Maßnahmen ist es, die aufgetretenen Störungen zu beheben und damit dem Patienten die soziale Integration zu erleichtern. Viele Logopäden spezialisieren sich dabei auf bestimmte Störungen, zum Beispiel Stottern. Sie behandeln zum Beispiel aber auch Menschen, die am Kehlkopf operiert wurden.

Bereits früh in der Entwicklung eines Kindes kann es zu Verzögerungen oder Störungen bei der Sprech- oder Sprachentwicklung kommen. Solche Kinder müssen logopädisch behandelt werden. Wenn Eltern bei ihrem Kind Probleme hinsichtlich der Sprach- und Sprechentwicklung vermuten, sollten sie sofort handeln und einen Logopäden aufsuchen. Der Logopäde kann einschätzen, ob die Vermutung begründet ist und bei Bedarf erhält das Kind eine Therapie. Oft gibt es in logopädischen Praxen lange Wartezeiten. Deshalb ist es notwendig, dass Eltern früh aktiv werden, rechtzeitig einen Termin vereinbaren und eine Beratung in Anspruch nehmen. Behandelnde Kinderärzte oder HNO-Ärzte können eine Verordnung für logopädische Diagnostik ausschreiben und kennen auch Logopäden in Wohnortnähe des kleinen Patienten. Um einen Logopäden in der Nähe zu finden, können Eltern auch entsprechende Adressdatenbanken im Internet nutzen.


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