Maronen Pilze als Bestandteil vieler leckerer Pilzgerichte

Zu den bekanntesten, in Deutschland beheimateten Pilzen gehören die Maronen Pilze. Die Speisepilze sind regional unter verschiedenen Namen bekannt. So werden sie häufig einfach als Maronen oder auch als Maronenröhrlinge oder Braunkappen bezeichnet. Maronen sind mittelgroße Pilze mit einem in sattem Braunton leuchtendem Hut. Da Maronen zu den Röhrenpilzen gehören, findet sich unter ihrem Hut ein gelblicher Schwamm, der nach Berührung eine bläuliche Färbung annimmt. Wenn man sich beim Pilze sammeln nicht sicher ist, sollte man die Pilze im Zweifel lieber im Wald stehen lassen.

Besonders wohlschmeckend und bekömmlich sind junge Exemplare. Sie können eingelegt, aber auch geschmort oder gebraten werden. Pilzpfannen, -Omelettes, Pilzragout oder Pilzgulasch mit Maronenröhrlingen schmecken ausgezeichnet. Aber auch Saucen und Suppen lassen sich durch Zugabe der leckeren Speisepilze verfeinern. Die Pilze verleihen vielen Gerichten eine charakteristische Note. Ohne weiteres können Maronen haltbar gemacht werden. Dazu kann man sie entweder trocknen oder auch einfrieren. Beim Einfrieren ist zu beachten, dass die Pilze zunächst gesäubert und anschließend blanchiert werden, bevor sie im Gefrierschrank aufbewahrt werden.

Besonders häufig sind Maronen unter Nadelbäumen, zum Beispiel Kiefern oder Fichten, zu finden. Sie wachsen wie andere ausgezeichnete Speisepilze auch überwiegend in den Herbstmonaten. Bei eher mildem Wetter kann man sie sogar noch bis weit in den November hinein ernten. Ebenso wie andere Röhrenpilze lagern Maronen bestimmte Umweltstoffe in ihren Fruchtkörpern ab. Der Gehalt an Schwermetallen kann unter Umständen bei ihnen recht hoch sein. Dennoch spricht nichts gegen einen Verzehr, wenn Maronen nur gelegentlich gegessen werden.


Dieser Fachartikel passt thematisch zu Braunkappen, Maronen, Maronen Pilze, Maronen trocknen, Maronenröhrlinge, Pilze, Pilzgerichte, Röhrenpilze, Speisepilze.
44 queries in 2,295 seconds
nach oben