Das Massivhaus und seine Vorteile
Massivhäuser haben einen hohen Wiederverkaufswert. Wenn auch der Hausbau in der Regel kostenintensiver ist und länger dauert als bei einem Fertighaus, entscheiden sich viele Bauherren aus diesem Grund für die wertbeständige Bauweise; denn auch Versicherungen bieten günstige Prämien und Banken räumen hohe Beleihungsgrenzen beim Massivhaus ein. Der Bauherr ohne bauliche Vorkenntnisse kann allerdings in der Regel nicht in den Aufbauprozess eingreifen, wie das bei Holzhäusern eher möglich ist. Durch verminderte Selbstbeteiligung am Bau steigen die Kosten, die aber dennoch nicht ausufern.
Die für den Massivbau verwendeten Baustoffe überzeugen durch sehr gute Wärmeschutzeigenschaften. Eine gute Dämmung des Hauses wird durch sie gewährleistet, wodurch natürlich die Senkung der Heizkosten wiederum positiv zu Buche schlägt. Allerdings kann auch ein Holzhaus in Fertigbauweise adäquat isoliert werden, für den Holzhausbesitzer ergeben sich also keine nennenswerten Nachteile in Bezug auf die Wärmedämmung. Ein Massivhaus aus Stein ist bekannt für seine Wärmespeicherfähigkeit. Das Mauerwerk absorbiert Wärme sowohl von außen als auch von innen und gibt sie später wieder ab. Dadurch herrschen zu jeder Jahreszeit angenehme Temperaturen im Inneren. Natürliche massive Baumaterialien garantieren ein gesundes Wohnen im Haus, gleichzeitig sorgen Ziegel für einen guten Schallschutz und Feuerbeständigkeit.
Hinsichtlich der Ökobilanz müssen aus Ziegeln aufgebaute massive Häuser den Vergleich mit Häusern aus dem natürlichen Rohstoff Holz nicht scheuen. Denn die Ziegel sind Jahrzehnte haltbar, können wiederverbaut oder auch komplett recycelt werden. Ein Haus im Massivbau ist zudem recht wartungsarm, abgesehen von Fassadenrenovierungen, die hin und wieder vorgenommen werden müssen. Auch Umbaumaßnahmen größeren Ausmaßes sind beim Massivhaus für gewöhnlich kein Problem. Alles in Allem ist ein Massivhaus durchaus noch konkurrenzfähig und findet nach wie vor seine Anhänger.
