Die Milchpumpe praktisches Hilfmittel

Ein Baby zu stillen ist laut Hebamme und Kinderarzt die beste Form der Ernährung, welche man seinem Baby bieten kann. Durch die Muttermilch ist es mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt und bekommt gleichzeitig die wichtigen Abwehrstoffe über die Milch. Man sagt, dass man sein Kind die ersten sechs Lebensmonate voll stillen soll. Doch nicht immer geht es so einfach, wie man es sich vorstellt. Es gibt verschiedene Gründe, bei denen man seinem Baby nicht die Brust geben kann. Möchte man es dennoch mit Muttermilch ernähren, ist die Frau gezwungen auf eine Milchpumpe zurückzugreifen. Einer dieser Fälle ist, wenn das Baby zu früh geboren wird und noch auf einer anderen Station liegen muss. Hier ist es aber umso wichtiger, dass es mit Muttermilch ernährt wird. Die Mutter ist in diesem Fall gezwungen eine Milchpumpe zu benutzen. Aber auch Mütter, die schnell wieder in Ihren Beruf zurück wollen, entscheiden sich oft für das Abpumpen der Muttermilch, die dann von der Tagesmutter gefüttert werden kann.

Es gibt verschiedene  Arten von Milchpumpen im Handel. Die kostengünstigste ist die manuelle Pumpe. Bei dieser muss die Frau die Pumpe anlegen und über das Bewegen eines Kolbens entsteht ein  Sog. Die Milch fließt dann über ein Leitsystem in eine sterile Flasche. Zwar muss die Frau so selbst die Pumpe bedienen, aber manche Frauen kommen damit viel besser zurecht als mit einer elektrischen Milchpumpe.

Die elektronische Milchpumpe ist die Alternative. Hier wird durch das gleiche Verfahren die Milch abgepumpt, nur dass der Kolben elektronisch bewegt wird. Die Frau hätte hier sogar die Möglichkeit beide Brüste auf einmal abzupumpen.  Eine solche Milchpumpe kann man auf Kassenrezept bekommen, dafür stellt der Frauenarzt ein Rezept aus und in der Apotheke kann man dann eine Milchpumpe leihen. Mittlerweile gibt es auch einige batteriebetriebene Milchpumpen, die man sich kaufen kann und trotzdem den Komfort hat, nicht selbst mit der Hand pumpen zu müssen.

Wichtig ist auch beim Abpumpen der Muttermilch, dass man  sich immer Zeit nimmt. Man sollte es sich auf seinem Stillkissen bequem machen und genau wie wenn ein Baby gestillt wird, entspannen. Dadurch fließt die Milch besser und es kommt weniger zu Beschwerden wie Milchstau oder Brustentzündungen. Wenn das Stillen nicht immer möglich ist und das Abpumpen nicht gelingen mag, muss man doch die Ernährung mit Babynahrung aus Fläschchen ergänzen oder darauf umstellen.


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