Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium sind lebensnotwenig
Lebenswichtig ist nicht nur die regelmäßige Zufuhr von Vitaminen, sondern auch von Mineralstoffen und Spurenelementen. Der menschliche Körper kann Mineralstoffe nicht selbst produzieren. Deshalb müssen sie mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, wird in der Regel nicht unter Mineralstoffmangel leiden. Die tägliche Kost sollte vitamin- und ballaststoffreich sein, zu einem Großteil aus frischem Obst und Gemüse sowie Getreideprodukten bestehen und insbesondere ein mineralstoffreiches gesundes Frühstück bedeutet einen gesunden Start in den Tag.
Wichtige Mineralstoffe sind unter anderem Kalzium, Magnesium oder Eisen. Kalzium kommt vorwiegend in Milch und Milchprodukten, im Eigelb, in Haferflocken, Nüssen oder Hülsenfrüchten vor. Ebenso sind Möhren, Sellerie, grünes Blattgemüse oder Kohl Kalziumlieferanten. Der Mineralstoff ist wichtig für die Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen. Außerdem hat Kalzium Einfluss auf die Kontraktion der Muskeln und die Herztätigkeit.
Magnesium wiederum ist in Mineralwasser, Fleisch, Getreide und Trockenobst sowie in Bananen und Kartoffeln enthalten. Gemeinsam mit anderen Mineralstoffen und Vitamin D ist es verantwortlich für gesunde Zähne und Knochen, spielt aber auch bei der Übertragung von Nervenimpulsen eine wesentliche Rolle. Magnesiummangel macht sich beispielsweise durch Waden- und Fußkrämpfe, die oftmals in der Nacht auftreten, bemerkbar. Circa dreihundert bis dreihundertfünfzig Milligramm dieses Mineralstoffs sollten täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Der Magnesiumbedarf wird im Allgemeinen durch eine gesunde Ernährung abgedeckt. Lediglich sehr aktive Sportler haben einen höheren Bedarf, weil durch vermehrte Schweißproduktion auch viel Magnesium verloren geht.
