Mit der Hundeerziehung so früh wie möglich beginnen
Grundsätzlich können Hunde in jedem Alter erzogen werden, denn als Rudeltiere sind sie sehr anpassungsfähig. Allerdings ist es vorteilhaft, wenn Hunde schon früh klare Regeln kennen lernen. Je früher der Hund seinen Platz in der Gemeinschaft akzeptiert, desto besser gestaltet sich die Beziehung zwischen Vierbeiner und Halter und auch das gemeinsame Zusammenleben. Der Hundehalter übernimmt in der Gemeinschaft die Position des Rudelführers und gibt konkrete Verhaltensregeln vor. Der Hund weiß, was von ihm verlangt wird und dies gibt ihm wiederum Sicherheit und Vertrauen zu „seinen Menschen“. Auf der Grundlage des Vertrauens kann eine enge und dauerhafte Bindung zwischen Mensch und Tier entstehen.
Die spielerische Erziehung sollte bereits während der Welpenphase beginnen. Schon die ganz Kleinen sind lernbereit, dürfen jedoch nicht mit überzogenen Ansprüchen überfordert werden. Wer wenige Erfahrungen in der Hundeerziehung besitzt, kann professionelle Unterstützung bei einem Hundetrainer oder in Hundeschulen erhalten.
Für Vierbeiner jeden Alters – vom Welpen über den pubertierenden Junghund bis hin zum Senioren – werden mittlerweile Kurse angeboten. Welpenspielstunden leisten einen wichtigen Beitrag zur Sozialisierung. Bei viel Spiel und Spaß lernen die Kleinen den Umgang mit Artgenossen und Menschen. Bei Bedarf können in einer Hundeschule auch Einzelstunden gebucht werden. Die Kurse sind sehr vielseitig. Unterricht wird den Größeren beispielsweise auch in Agility, Dogdancing oder im Rahmen von Waldlehrgängen, zum Beispiel beim Anti-Jagd-Training, erteilt.