Mulch: vielseitig im Garten einsetzbar

Viele professionelle und Hobby-Gärtner mulchen, das heißt sie bedecken den offenen Boden mit unverrotteten organischen Materialien wie Rasenschnitt, Laub oder Rindenmulch. Letzterer besteht aus den gehäckselten Rinden von Bäumen.

Mulchen ist in verschiedener Hinsicht vorteilhaft. Denn durch Mulchen können Feuchtigkeitsverluste des Bodens reduziert werden und das Unkraut hat es schwer, sich in der Mulchschicht zu verbreiten. Durch Mulch wird auch das Auswaschen des Bodens infolge starker Niederschläge verhindert ebenso wie das Abtragen des Bodens durch Wind. Gleichzeitig dient der Mulch auch als organischer Dünger, denn die Mulchschicht wandelt sich nach und nach in Kompost um. Außerdem bietet Mulch einen gewissen Frostschutz, weil die Schicht den Boden warm hält, so dass er im Winter nicht zu schnell durchfriert.

Rindenmulch kann man im Gartenfachhandel kaufen, es ist aber auch möglich, Mulch preiswert selbst herzustellen. Gartenabfälle wie Zweige oder Heckenschnitt werden mit einem Gartenhäcksler geschreddert und kommen in Form von Rindenmulch wieder dem Garten zugute. Aufgrund seiner Beschaffenheit verrottet Mulch im Laufe der Zeit. Darum ist es notwendig, nach spätestens drei Jahren erneut zu mulchen.

Nicht nur auf Beeten oder unter Ziergehölzen wird Mulch aufgetragen, man kann Rindenmulch beispielsweise auch zum Bedecken von Gartenwegen verwenden. Auf solche Weise angelegte Wege wirken besonders naturnah und lebendiger als gepflasterte oder gar betonierte Gartenwege. Da durch Mulch das Unkrautwachstum gehemmt wird, machen mit Mulch bedeckte Wege auch einen gepflegten Eindruck.


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