Nickelallergie: Symptome, Vorbeugung und Behandlung

Der Kontakt mit dem Metall Nickel kann bei bestimmten Menschen eine allergische Reaktion hervorrufen. Nickel ist häufig Bestandteil von Kleidungsknöpfen, Reißverschlüssen, Uhren oder Gürtelschnallen und demzufolge trifft man im Alltagsleben oft auf das Metall. Nickelallergiker, die unter dieser besonderen und sehr häufig vorkommenden Kontaktallergie leiden, sollten so wenig wie möglich mit dem Allergie auslösenden Stoff in Berührung kommen.

Wer feststellen möchte, ob Kleidungs- oder Schmuckstücke Nickel enthalten und freisetzen, kann in Apotheken einen entsprechenden Nickel-Test kaufen, der einfach anzuwenden ist. Der Test ist nicht teuer und stellt eine verhältnismäßig verlässliche Möglichkeit dar, um Nickelfreisetzungen festzustellen. Als Ursachen für eine Nickelallergie werden erbliche Faktoren angenommen; Menschen mit der Veranlagung zu Überempfindlichkeiten der Haut sind besonders betroffen. Sehr häufig leiden insbesondere Mädchen und junge Frauen unter den Symptomen einer Nickelallergie.

Dort, wo die Haut mit dem Metall in Kontakt gerät, kann es zu Rötungen, Jucken, Bläschen und Nässen kommen. Auch umgebende Hautareale sind mitunter geschwollen. Wird das Kontaktekzem chronisch, kann sich die Entzündung auch über die betroffenen Stellen hinaus ausdehnen. Die Behandlung einer Nickelallergie umfasst die Gabe von Glukokortikoiden, die beispielsweise in Salben enthalten sind. Bei lästigem Juckreiz können auch feuchte Umschläge und Kühllotionen hilfreich sein. Als vorbeugende Maßnahme kommt ausschließlich die Vermeidung von Nickel infrage. Mittlerweile gibt es aber viele nickelfreie Schmuckstücke, so dass einer modischen Bekleidung nichts im Wege steht.


Dieser Fachartikel passt thematisch zu Allergien, Kontaktallergie, Nickel, Nickel in Kleidung und Schmuck, Nickel-Test, Nickelallergie, Nickelallergie behandeln, Nickelallergiker, nickelfreie Schmuckstücke.
34 queries in 1,825 seconds
nach oben