Norweger – Allround Pferde aus dem Norden
Beim Norweger oder Fjordpferd handelt es sich um ein kräftiges und robustes Kleinpferd von charakteristischer Farbe. Es kommen nur Falben vor, jedoch in den verschiedensten Schattierungen. So gibt es Hellfalben, Braunfalben, auch Rot-, Grau-, Gelb- oder Dunkelbraunfalben.
Fjordpferde sind nahe mit den ursprünglichen Wildpferderassen verwandt. Deutlich wird dies unter anderem durch den dunklen Aalstrich auf dem Rücken, einige Tiere besitzen an den Beinen auch so genannte Zebrastreifen oder haben ein dunkles Schulterkreuz. Abzeichen sind bei der Norweger-Zucht nicht erwünscht. Besonders markant ist die zweifarbige Mähne. Die inneren Haare sind hierbei dunkel, während die äußeren Haare hell, teilweise sogar weiß sind.
Das Fjordpferd ist beliebt, weil es über ein ausgeglichenes Wesen verfügt, robust und gelehrig ist. Die Tiere sind sehr vielfältig einsetzbar, zum Beispiel als Arbeitspferde, Freizeit- und Therapiepferde. Sie sind kräftig und wurden in ihrem Herkunftsland deshalb meist als Zugtier oder Packpferd genutzt. Kinder und erwachsene Reiter schätzen gleichermaßen die Umgänglichkeit und die Charakterstärke der kleinen Pferde aus dem hohen Norden. Norweger sind ausdauernd und trittsicher, weshalb sie sich auch sehr gut zum Distanz- und Wanderreiten eignen. Aufgrund ihrer Robustheit können Fjordpferde das ganze Jahr über im Freien gehalten werden. Optimal ist ein Offenstall einschließlich Weide. Norweger sind genügsam und leichtfuttrig.