Südafrikanische Pelargonie – natürliche Alternative zu Antibiotika
Atemwegsinfekte werden oft mit Antibiotika behandelt. Resistenzen gegen das Arzneimittel können die Folge sein. Eine phytotherapeutische Alternative bieten Tropfen mit dem Extrakt der südafrikanischen Kapland-Pelargonie. Der kleine Strauch ist in Südafrika beheimatet. Dort behandeln die Zulu-Medizinmänner Infektionen der oberen Atemwege seit Jahrhunderten mit Pelargoniumwurzelextrakt. Aus der Wurzel wird ein Sud gekocht, der den Patienten dann verabreicht wird. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts brachte Major Stevens, ein tuberkulosekranker Engländer, der in Südafrika mit der Pelargoniumwurzel geheilt werden konnte, die Heilpflanze nach Europa. Er verkaufte sie unter dem Namen “Steven´s Consumption Cure”, doch der Verkauf wurde ihm nach kurzer Zeit verboten. Fast ein Jahrhundert dauerte es dann, bis die Wirksamkeit der Kapland-Pelargonie nachgewiesen werden konnte.
Pelargonien-Extrakt wirkt antiviral, schon innerhalb weniger Minuten nach der Einnahme produziert der Körper Interferon ß, dies ist ein zentraler Botenstoff der körpereigenen Immunabwehr.
Durch die schnell einsetzende Schleimlösung kann der oft fest sitzende Schleim besser abtransportiert werden und die Atemwege werden wieder frei.
Pelargoniumextrakt hat eine antibakterielle Wirkung, in dem er verhindert, dass weniger Bakterien an den lebenden Schleimhautzellen andocken können. Die Vermehrung der Bakterien wird verhindert und es treten keine Resistenzen auf..
Die Einnahme von Tropfen mit Kapland-Pelargonien-Extrakt ist angezeigt bei Bronchitis, Sinusitis und Tonsillitis, außerdem bei Mandelentzündung und zur Steigerung der Immunabwehr bei grippalen Infekten.