Pelletheizung: Heizen mit erneuerbaren Energien voll im Trend!
Viele Menschen achten heute aus Gründen des Umweltschutzes auf die Verwendung erneuerbarer Energiequellen. Dies gilt nicht nur für die Stromerzeugung oder den Fahrzeugbetrieb sondern auch für das Heizen von Wohnräumen.
Die in den vergangenen Jahren entwickelten Pellet-Heizungssysteme unterstützen diesen Wunsch nach aktivem Umweltschutz und sparen für den Verbraucher nebenbei bares Geld. Auch Pellet-Heizungen werden über zentrale Steuerungs – und Regelungstechniken betrieben und unterscheiden sich in ihrer Funktion in Einzelöfen oder Zentralheizungssysteme.
Einzelöfen mit Pelletsbetrieb beheizen nur den jeweiligen Standort durch die direkte Abstrahlung der erzeugten Wärme und erzeugen eine Heizleistung von maximal 8 kW oder weniger. Bei der Pellet-Zentralheizung, die sich besonders für den Betrieb in Ein – und Zweifamilienhäusern eignet wird eine Wärmeleistung von etwa 10-30 kW erzeugt. Bei größeren Wohneinheiten – es bestehen heute schon Zusammenschlüsse ganzer Siedlungen, die durch eine Pelletheizung befeuert werden – besteht die Möglichkeit mehrere 100 kW zu erzeugen.
Hybridanlagen geben zusätzlich die Möglichkeit auch andere erneuerbare Brennstoffe wie Holzscheite oder Holzhackschnitzel zu verbrennen. Besonders ideal genutzt wird eine solche Heizungsanlage, wenn die Wassererwärmung über ein Wärmepuffersystem ebenfalls mit übernommen wird.
Es bestehen unterschiedliche Systeme zur Beschickung einer solchen Anlage. Zumeist werden die Unterschub, Fallschacht – oder Quereinschubfeuerung oder ein Walzenrostsystem verwendet. Bei all diesen Methoden wird der Ofen vom Pellet-Lagerraum aus automatisch mit dem Brennstoff versorgt. Auch die Rückstände werden vollautomatisch aus den Brennschächten ausgeworfen und verursachen keinen zusätzlichen Arbeitsaufwand für die Bewohner. Eine Rückbrandsicherung verhindert, dass die gelagerten Pellets entzündet werden. Die Schadstoffeffizienz solcher Anlagen ist ebenfalls automatisch regelbar. Die modernsten Anlagen kommen mit Wartungsintervallen von bis zu einem Jahr aus und laufen somit modernen Gas – oder Ölheizungen längst den Rang ab.