Pferderassen – die besonderen Merkmale von Ponys und Pferden
Weltweit gibt es die verschiedensten Pferderassen, die sich teils erheblich in Aussehen und Wesen voneinander unterscheiden. Grundsätzlich werden die Weidegänger in Ponys, Kleinpferde, Großpferde und Kaltblüter unterschieden.
Die kleinsten Vertreter sind die Ponys. Sie erreichen nur ein Stockmaß von ungefähr 1,30 Meter und sind deshalb besonders als Reitpferde für Kinder geeignet. Größer werden die Kleinpferde. Sie erreichen allerdings noch nicht die Maße von Großpferden und sind in der Regel durch einen kräftigen Körperbau gekennzeichnet. Viele Kleinpferderassen eignen sich auch für erwachsene Reiter, zum Beispiel Haflinger, Isländer, Fjordpferde oder Connemaras. Darüber hinaus werden sie oft auch als Kutschpferde eingesetzt, sind regional aber auch nach wie vor noch wichtige Transportmittel.
Großpferde erreichen ein Stockmaß von über 147,5 Zentimetern. Viele Warmblutrassen und edle sowie temperamentvolle Vollblüter gehören in diese Kategorie. Großpferde können besonders vielseitig eingesetzt werden. Sie übernehmen Aufgaben als Hochleistungssportpferde, als Kutsch- und Freizeitpferde. Früher wurden Großpferde auch für das Militär gezüchtet. Als Kavalleriepferde mussten sie vor allem gehorsam, ausdauernd, schnell und leicht zu schulen sein.
Kaltblüter erreichen eine beachtliche Größe und haben einen schweren Körperbau. Nicht selten haben solche Pferde ein Gewicht von einer Tonne. Die robusten Tiere waren früher in Landwirtschaft und Forst bei schweren Arbeiten unverzichtbar. Heute werden sie meist als Kutschpferde, aber teilweise auch als Reitpferde verwendet. Pferderassen können auch nach ihrer Herkunft unterteilt werden, zum Beispiel in Amerikanische Rassen, Iberische oder Eurasische Rassen.