Pfifferlinge: kleine, aber ausgezeichnet schmeckende Speisepilze

Neben bekannten Speisepilzen wie Marone, Steinpilz, Krause Glucke oder Champignon ist auch der echte Pfifferling bei Pilzfreunden sehr gefragt. Zwar kann der Pfifferling relativ leicht mit dem falschen Pfifferling verwechselt werden, doch gibt es zwischen diesen beiden Sorten teils deutliche Unterschiede. Der falsche Pfifferling ist orange bis rötlich, hat einen dünnen Stiel und einen eher runden als trichterförmigen Hut.

Sein schmackhafter Verwandter, der echte Pfifferling, erstrahlt in hellem Goldgelb, es gibt aber auch blasse Pfifferlinge. Trichterhut und der sich nach unten hin verjüngende Stiel des Pfifferlings weisen die gleiche Färbung auf. Gerät trotzdem ein falscher Pfifferling in die Pilzmahlzeit, ist das nicht weiter dramatisch. Auch diese Pilze sind essbar, jedoch geschmacklich in keiner Weise mit echten Pfifferlingen vergleichbar.

Findet man Pfifferlinge, herrscht bei Kennern große Freude. Denn sie geben mit ihrem typischen, würzigen Geschmack jedem Pilzgericht eine individuelle Note. Nicht nur in Europa, sondern auch in Nord- und Südamerika sowie in Nordasien und sogar in Australien ist der Pfifferling beheimatet. Aussicht, Pfifferlinge zu finden, besteht in den Monaten Juni bis November. Die Pilze kommen sowohl im Nadel- als auch im Laubwald vor. So gedeihen sie unter Laubbäumen wie Buchen und Eichen und ebenso unter Nadelgehölzen, zum Beispiel Fichten und Kiefern.


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