Pilze sammeln mit der richtigen Ausrüstung
Pilze kommen in den heimatlichen Wäldern zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr vor. Besonders häufig sind insbesondere Speisepilze in den Monaten Juni bis November zu finden. Bei feuchtem, aber relativ warmem Wetter sind die Wachstumsbedingungen für die meisten Pilzarten ideal. Im Spätsommer und im Herbst ist daher Pilzsaison und Sammler haben zu dieser Zeit die besten Chancen, wohlschmeckende Pilze wie den Steinpilz, Champignons, Pfifferlinge, Fette Hennen oder Maronenröhrlinge zu finden.
Der Aufenthalt an der frischen Luft im Wald, die Bewegung und natürlich die Freude über den Fund hochwertiger Speisepilze macht das Pilzsammeln zu einem beliebten Freizeitvergnügen für die ganze Familie. Zur Ausrüstung beim Pilzsammeln gehören ein Korb, ein Pilzbestimmungsbuch und ein Messer. Man kann entweder ein spezielles Pilzmesser mit in den Wald nehmen, aber auch kleine Küchenmesser oder Taschenmesser erfüllen ihren Zweck. Gefundene Pilze werden nicht einfach aus dem Boden gerissen, sondern am unteren Ende des Stiels abgeschnitten. So wird das Myzel nicht zerstört.
Die Speisepilze sollten ausschließlich in Körben transportiert werden, keinesfalls in Beuteln oder in Tüten. Denn in Tüten werden die Pilze zerdrückt und ihre Qualität leidet. Es empfiehlt sich, Waldpilze direkt am Fundort schon grob zu reinigen, also Moos, Erde und Gras zu entfernen. Von Maden befallene Stellen werden herausgeschnitten. Nach dem Ausflug sollten die Pilze umgehend verarbeitet werden. Um sie haltbar zu machen, können Pilze getrocknet, eingelegt oder eingefroren werden.
