Pollenallergie: Hyposensibilisierung kann helfen

Immer mehr Menschen sind von einer Allergie gegen Blütenstaub betroffen. Die Pollenallergie, auch oft als Heuschnupfen bezeichnet, kann zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr auftreten und ist abhängig von den Pollenflugzeiten Allergie auslösender Pflanzen. Wie macht sich eine solche Allergie bemerkbar?

Zu den häufigsten Symptomen gehören tränende und teils juckende oder brennende Augen, ständiger Niesreiz und Schnupfen. Gelegentlich kommen noch andere Beschwerden hinzu wie Konzentrations- oder Schlafstörungen. Pollenallergiker leiden häufig schon ab der frühen Kindheit an Heuschnupfen und werden ihn ohne Behandlung nicht wieder los.

Personen, die allergisch auf Blütenstaub reagieren, sollten nach Möglichkeit den Kontakt zu entsprechenden Pflanzen meiden. Um die gesundheitlichen Probleme zu lindern, verschreiben Ärzte bestimmte Medikamente. Gute Therapieerfolge werden mit der so genannten Hyposensibilisierung erzielt. Sie hat aber nur dann einen Sinn, wenn das auslösende Allergen bekannt ist und eine entsprechende Therapie vorhanden ist.

Bei der Hyposensibiliserung wird folgendermaßen vorgegangen: Der Pollenallergiker bekommt über einen langen Zeitraum hinweg das jeweilige Allergen in immer stärkerer Dosierung gespritzt. Dadurch kann die besondere Empfindlichkeit des körpereigenen Abwehrsystems herabgesetzt werden und allergische Reaktionen werden vermieden. Die Erfolgsquote dieser Methode liegt insbesondere bei Blütenpollenallergien recht hoch. Die Hyposensibilisierung kann alternativ zu Injektionen auch mit Tropfen oder Tabletten durchgeführt werden. Eine Pollenallergie wird in der Regel erst nach der zweiten Saison, bei der sich die Beschwerden zeigen, auf diese Weise behandelt.


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