Radfahren mit Hund: Was Hundehalter beachten sollten
Den meisten Hunden macht es Spaß, neben Herrchen oder Frauchen am Fahrrad herzulaufen. Jedoch gilt es einiges dabei zu beachten, damit die Gesundheit des Tieres nicht auf der Strecke bleibt.
Auf keinen Fall dürfen Hundehalter ihre Vierbeiner zu früh, also bereits als Welpen mit auf Tour nehmen. Es empfiehlt sich, damit zu warten, bis der Hund ein Lebensalter von einem Jahr erreicht hat. Bei größeren Hunden sollte man sogar noch später mit dem Fahrradtraining beginnen. Ebenso verbietet es sich kranke, sehr kleine oder zu alte Hunde am Fahrrad laufen zu lassen. Anfangs werden nur kurze Strecken absolviert. Grundvoraussetzung, damit der Hund gut neben dem Fahrrad läuft und weder sich, seinen Halter oder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, ist, dass er ein gut erzogener Hund ist und Kommandos befolgt. Beginnt nämlich das Tier an der Leine zu zerren, vor das Rad zu laufen oder abrupt zu halten, kann dies ernste Folgen haben.
Geführt wird der Hund am Fahrrad immer rechts, also auf der vom Verkehr abgewandten Seite. Auf keinen Fall darf man die Leine um das Lenkrad binden, sie bleibt immer in der Hand des Radfahrers. Werden zunächst nur kurze Strecken mit langsamer Geschwindigkeit gefahren, kann man allmählich das Tempo erhöhen und mehr Kilometer zurücklegen. Jeder Hundehalter sollte in der Lage sein, real einzuschätzen, was er seinem Hund zumuten kann. Es müssen häufig Pausen eingelegt werden, damit sich das Tier erholen kann. Trinkwasser sollte mitgeführt werden, alternativ kann der Hund aber auch im See oder in Bächen saufen und sich durch ein erfrischendes Bad abkühlen. Gefüttert wird der Hund weder vor noch während der Radtour. Niemals darf man mit dem Vierbeiner bei Hitze fahren. Wer auch an heißen Tagen nichts aufs Radfahren verzichten möchte, sollte die ganz frühen Morgenstunden oder die späten Abendstunden nutzen.
Wenn der Hund doch mal vorzeitig ermüdet, kann man einen Hundeanhänger fürs Fahrrad mit sich führen und das Tier bei Bedarf dort chauffieren.
