Radtouren in Südosteuropa

Rumänien: Dieses Land ist für den Fahrradtourismus ein noch weitgehend unbekanntes Land. Einmal dort gewesen, zieht einen das Karpatenland mit seiner wilden Schönheit und Gastfreundlichkeit immer wieder in seinen Bann. All zu viel Reisekomfort sollte man freilich nicht erwarten. Dafür wird man aber als Radtourist ausgedehnten Streckenabschnitten durch unberührte Natur entschädigt. Das eher negative Image Rumäniens ist sicher ein Reisehindernis. Es besitzt zahlreiche und ausgedehnte naturnahe Gebiete und eine sehr vielfältige Landschaft. Zwischen der ungarischen Tiefebene und der Schwarzmeerküste wird das Land von den Karpaten geprägt. Alles in allem ein ideales Terrain für Radtouren.

Slowakische Republik – Zwischen der Hauptstadt Bratislava (Südwesten) und der Ostslowakei, liegen nur rund 400 km. Diese relativ geringen Entfernungen ermöglichen es das Land per Rad in wenigen Wochen gründlich zu erradeln. Das Land wird größtenteils von den Westkarpaten sowie den im Osten anschließenden Waldkarpaten bedeckt. Zahlreiche Becken und Täler gliedern das waldreiche Massiv in verschiedene Gebirgszüge. Ausgeprägte Ebenen für Genießer-Radtouren gibt es nur im Südwesten und im Südosten.

Tschechische Republik: Diese besteht aus den beiden Regionen Böhmen im Westen und Mähren im Osten. Böhmen bietet im Riesengebirge, Erzgebirge und im Böhmerwald ruhige und genussvolle Radtouren. Wer den Steigungen aus dem Weg gehen möchte, kann zu den Seen im Süden, entlang der Flüsse Radfahren. Mähren wird durch das Böhmische Hochland, die Westkarpaten sowie das Tiefebene mit der Hauptstadt Brünn geprägt. Radwanderer finden hier viele interessante Routen.


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