Regentonne: Regenwasser sinnvoll nutzen

In keinem Garten sollte eine Regentonne fehlen. Sie liefert nicht nur gutes und weiches Gießwasser für die Gartenpflanzen, sondern hilft auch beim den Abwassergebühren zu sparen. Dafür muss z.B. die Abwasserleitung des Hausdaches entkoppelt sein und das Regenwasser vollkommen in einer Regentonne oder unterirdischen Zisterne aufgefangen werden. Regenwasser, welches in Zisternen aufgefangen wird, lässt sich aber auch noch anderweitig, z.B. für die Waschmaschine und Toilettenspülung nutzen, wenn das Wasser vorher gefiltert wird. Als Trinkwasser eignet es sich selbstverständlich nicht.

Für die Gartenbewässerung kann man für die leichte Handhabung ein Hauswasserwerk einsetzen. So lässt es sich bequem den Garten weiterhin mit einem Gartenschlauch bewässern, ohne wie bei Regentonnen vorher mühsam Gießkannen füllen zu müssen. Bei der Aufstellung einer Regentonne sollte man beachten, dass diese immer abgedeckt ist. Vögel und Kleintiere, wie Eichhörnchen, könnten ansonsten in ihnen umkommen. Auch für Kinder können offene Wasserbehälter lebensgefährlich werden. Zudem entwickeln sich in abgedeckte Regentonnen weniger Mücken.

Praktisch ist, wenn an der Regentonne im unteren Bereich ein Wasserauslauf angebracht ist, um z.B. eine Gießkanne darunter zu stellen. Passt diese nicht unter den Auslauf, sollte die Tonne gegebenfalls erhöht aufgestellt werden. Bei den steigenden Wasserkosten kann schon eine Regentonne für die Regenwassernutzung eine Menge Ersparnisse einbringen, wenn man sie konsequent zur Gartenwässerung nutzt.


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