Reithelme bieten Sicherheit beim Pferdesport
Für jeden Reiter – unabhängig von Alter und Können – sollte es selbstverständlich sein, beim Reiten einen Reithelm zu tragen. Denn der Kopf ist die empfindlichste Stelle des Körpers und muss gut vor Stürzen geschützt werden. Reithelme funktionieren auf ähnliche Weise wie Fahrradhelme. Ein weicherer Kunststoffkern ist umgeben von einer härteren Außenschale. Für guten Halt sorgen Mehrpunkt-Sicherheitsriemen und Verschlüsse. Zur Anschaffung empfehlen sich Reithelme nach Europanorm EN 1384. Sie erfüllen die vorgeschriebenen Mindestanforderungen.
Trotzdem gibt es auch bei Helmen, die der Sicherheitsnorm entsprechen, große Qualitätsunterschiede. Wer unsicher bei der Kaufentscheidung ist, sollte entsprechende Testberichte im Internet sowie in der einschlägigen Literatur lesen. Der teuerste Helm muss nicht zwangsläufig der beste sein. Schon für wenig Geld kann man heute Reithelme erwerben, die in punkto Sicherheit auch kostspielige Modelle schlagen.
Die richtige Größe des Helms ist für seine optimale Funktion entscheidend. Der Reithelm darf nicht zu groß sein und nicht verrutschen, damit er beim Aufprall auch wirklich einen guten Schutz bieten kann. Das für die Herstellung verwendete Kunststoffmaterial ist besonders leicht, so dass moderne Reithelme einen angenehmen Tragekomfort bieten. Die Kopfbedeckungen sind darüber hinaus mit Lüftungsschlitzen versehen, es kommt daher unter dem Helm zu keinem Wärmestau. Reithelme mit Nackenschutz sind insbesondere für Vielseitigkeits- und Springreiter bestens geeignet.