Rhododendren: Zierde für jeden Garten
Rhododendren gehören ohne Zweifel zu den attraktivsten immergrünen Sträuchern im Garten. Sie besitzen große Blüten in den unterschiedlichsten Farben und können teilweise zu beachtlicher Höhe heranwachsen. Oft ist der Rhododendron in Parkanlagen zu finden. Einige Parks sind berühmt wegen ihrer Rhododendren und werden vor allem während der Blütezeit im Frühling von vielen Menschen besucht.
Grundsätzlich sind die beliebten Sträucher relativ pflegeleicht. Damit sie gut gedeihen und prächtige Blüten ausbilden können, benötigen sie aber einen geeigneten Standort. Die Pflanzen fühlen sich in lichtem Schatten bzw. im Halbschatten am wohlsten. Zu viel Sonne ist schädlich, weil dann Vertrocknungsgefahr besteht. Bei zu wenig Licht, leidet hingegen die Blütenbildung. Rhododendren kann man sehr gut auch in der Nähe von hohen Bäumen und Sträuchern anpflanzen.
Ist der Standort schlecht gewählt, macht sich dies durch verschiedene Anzeichen bemerkbar, zum Beispiel durch braune Blätter oder vertrocknete Knospen. Hinsichtlich der Bodenbedingungen werden von den Pflanzen kalkfreie und sandig-humose Böden bevorzugt. Der pH-Wert sollte zwischen 4,5 und höchstens 6 liegen. Die optimale Pflanzzeit für Rhododendren liegt in den Frühjahrsmonaten von März bis Ende Mai sowie im Herbst zwischen Mitte Oktober und Ende November. Wichtig ist, auf ein konstant bleibendes Feuchtigkeitsangebot zu achten. Staunässe vertragen Rhododendren überhaupt nicht.