Viel rotes Fleisch schadet der Gesundheit
Die Ernährung hat maßgeblichen Anteil daran, ob wir gesund bleiben. Ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Nahrung ist nach wie vor Fleisch. Fleisch gilt als ein wesentlicher Eiweißlieferant, zu viel rotes Fleisch kann aber krank machen und sogar die Lebenserwartung reduzieren, wie in groß angelegten Studien inzwischen bewiesen wurde.
Unter rotem Fleisch versteht man das Fleisch von Rindern, Schweinen und Schafen. Dem gegenüber steht weißes Fleisch, das Geflügel und Fisch liefern. Untersuchungen belegen, dass weißes Fleisch der Gesundheit zuträglich sein kann. Wer jedoch täglich große Mengen, circa 250 Gramm pro Tag, an Schweine-, Schaf- und Rindfleisch verzehrt, erhöht das Risiko, an Krebs und Herz-Kreislaufleiden zu erkranken. Während bei Männern und Frauen im Rahmen der Studien die Gefahr eines Krebstodes bei übermäßigem Verzehr von rotem Fleisch bei zwanzig bis zweiundzwanzig Prozent lag, stieg bei Frauen die Gefahr, einen tödlichen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, sogar um fünfzig Prozent!
Ernährungsexperten empfehlen deshalb Menschen, die nicht vegetarisch leben und damit auf Fleisch nicht verzichten möchten, mehr Geflügel und Fisch zu verzehren. Wer Pute, Fisch, Hühnchen und aus weißem Fleisch hergestellte Aufschnitte isst, ist entsprechend der vorliegenden Untersuchungsergebnisse einem etwas kleineren Risiko an Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben, ausgesetzt. Vor allem das Darmkrebsrisiko kann durch täglichen Fischgenuss sogar halbiert werden.